The owl has landed…

On 25. Februar 2013, in Persönliches, by Ingo

Da lief ich gestern durch Bückeburg und fand in einem kleinen Laden, der sowohl auf der einen Seite Kaffee-Spezialitäten und Schokolade als auch auf der anderen Seite Bücher, Bio-Deko (Duftkerzen und derlei Kleinigkeiten) mein neues „Haustier“. 😉 Eine kleine, handgemachte Steineule. Mein persönlicher „Glotz-Eulor“. 😀

Nun ist die Symbolik rund um die Eule recht vielfältig – aber da man ihnen im westlichen Kulturkreis nicht nur Weisheit zuschreibt, als auch die Tatsache, dass sie nachtaktiv sind, passt die Kleine hier total gut hin. 🙂

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Haltlose Diätversprechen

On 25. Februar 2013, in Allgemein, Persönliches, by Ingo

Was las ich da eben in der Zeitung für eine tolle Anzeige? Da wird die „Bikinifigur“ durch „Fettzellenentleerung“ versprochen. Heilsversprechend soll ein Ultratone-Gerät mit der Bezeichung US2A sein. Und die angebliche Wirksamkeit soll nachgewiesen sein. Ah ja? Lasst uns Mal kurz darüber nachdenken:

Wenn man Fettzellen entleert, dann bleiben sie an Ort und Stelle. Womit sind sie gefüllt? Nun, wer sich noch grau an den Biologie-Unterricht errinert kennt die Antwort: Wasser! Dass damit dann sichtbare Ergebnisse erzielt werden können, mag ich gar nicht bezweifeln. Allerdings ist es wohl oder übel eine dauerhafte Einnahmequelle für Betreiber solcher Geräte, denn all diejgenigen, die zu faul zum Trainieren sind und sich auf die einfache Art (quasi auf Knopfdruck) spontane Schlankheit erhoffen, werden regelmäßig wiederkommen müssen. Das böse Wasser setzt sich ja schließlich früher oder später wieder in die Fettzellen rein. Die funktionieren nämlich wie kleine Schwämme und speichern Flüssigkeit „für schlechte Zeiten“. Wenn man also nicht ausreichend Flüssigkeit am Tag zu sich nimmt, dann reagiert der Körper mit „Speicheraufbau“, denn daraus kann er dann, im Notfall, Flüssigkeit bereithalten. Logische Konsequenz: Rüttelt man die Fettzellen mit Ultraschall kräftig durch, um das Wasser aus ihnen herauszuschütteln, bleibt das vom Körper nicht unbemerkt und er speichert nur um so mehr. Ich kann mir kaum vorstellen, dass das Vorteilhaft sein soll…

Oh und da ist noch was: In den Fettzellen werden unter anderem auch Schad- und Giftstoffe eingelagert. Das ist einer der Gründe, warum radikales Abnehmen nicht all zu gesund ist. Nun ja – und wenn nun das, was in den Fettzellen enthalten ist, brutal rausgeschüttelt wird und in den Stoffwechsel gelangt – auch das kann nicht wirklich gesund sein.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Einfach, ohne Anstrengung und ohne Sport abnehmen geht nicht.

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Fundstück: 60 Jahre Erfahrung…

On 24. Februar 2013, in Allgemein, Fundstück, by Ingo

… um zwei Bratwürstchen in ein Brötchen zu stecken. Das nenne ich Glanzleistung! Gute, deutsche Wertarbeit sozusagen. Da weiß man, was man hat.

Nur ob mit oder ohne Pferd, das kann ich nicht sagen.

Pauls Echte

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„Irgendwie sind all die Aufschreie schon wieder recht schnell verklungen“, dachte ich eben und fragte das große Orakel zu St. Google um Rat. Und siehe da – vor knapp 19 Stunden machte die Welt sich ein eigenes Sexismus-Problem. Komplimente machen soll nun eine sexistische Handlung sein? Vielleicht habe ich den Begriff nicht ganz richtig verstanden (also mag man mich korrigieren), aber aus meiner Sicht der Dinge, handelt es sich um Sexismus, wenn eine Person auf Grund ihres Geschlechtes besser oder schlechter behandelt wird, als eine andere Person eines anderen Geschlechtes. Also im Großen und Ganzen positive oder negative Diskriminierung basierend auf biologischen Geschlechtsmerkmalen.

Und was ist nun ein Kompliment? Ich will meinen, es handelt sich um eine Äußerung, mit der bekundet werden soll, dass einer Person an einer anderen etwas positiv auffällt. Und wenn sich dieses Kompliment nun auf oberflächliche und äußerliche Tatbestände bezieht? Auch hier würde ich lediglich sagen: Es ist ein Geschmacksurteil. Nicht viel mehr und nicht viel weniger als die Äußerung darüber, dass etwas für gut befunden wird. Ist das dann schon eine positive Diskriminierung? Nur, weil ich sage, dass mir etwas gefällt? Ich denke nicht. Ich denke, hier macht die Welt etwas zu einem Problem, das eigentlich keins ist. Zumindest kein sexistisches.

Es ist vielmehr ein Problem mit der Oberflächlichkeit. Einen Mann dafür loben, dass er sich einen Bart hat wachsen lassen? Eine Frau für ihre neue Frisur loben? Dafür, dass er oder sie tolle neue Kleidung hat? Oder dafür, dass er oder sie  sich neuerdings sportlich betätigt und abgenommen hat? Nun – all das sind vielleicht ab und an teuer erkaufte Dinge (Friseure, Fitness-Studios und Bekleidungsgeschäfte sind nicht gerade darauf aus, wirtschaftlich schlecht da stehen zu wollen), aber eine lobenswerte Leistung für die ein Kompliment angebracht wäre, ist es sicher nicht. Möglicherweise nutze ich hier einen zu engen Kompliment-Begriff, denn für mich ist es nichts anderes als das Aussprechend eines Lobes in Bezug auf etwas, dass der Person, die es ausspricht, besonders gefällt. Komplimente betrachte ich somit als subjektiv, wohingegen ein Lob allgemein durchaus objektiven Charakter haben kann. Ein Beispiel zur Verdeutlichung: Ich kann eine Person für ihr soziales Engagement loben. Dabei muss es mir nicht gefallen, sondern kann rein objektiv als Leistung für sich stehen. Ein Kompliment hängt aber immer mit subjektivem Gefallen zusammen und das, wofür ich ein Kompliment ausspreche, muss keine besondere Leistung sein; es muss auch niemandem anderen außer mir gefallen.
Insofern haben wir bei dem, von der Welt thematisierten Kompliment, also lediglich ein oberflächliches Lob für etwas, das nicht jede(r) für lobenswert erachtet. Und ein selbstgemachtes Sexismus-Problem, dass eigentlich gar keins ist.

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Auf Punktejagd

On 20. Februar 2013, in Persönliches, by Ingo

Die Jagd nach Punkten geht in eine neue Runde. Nach einigem hin, her, vor und zurück und diversen Diskussionen mit Prüfungsamt und Masterbeauftragtem, soll ich nun mal das Transkript sortieren und Modulbescheinigungen beibringen. Keine leichte Sache, denn viele Dozenten haben schon lange die Uni gewechselt. Außerdem ist das Transkript nicht all zu zuverlässig. Erstaunlich ist nämlich, dass ich viel mehr studiert habe, als ich eigentlich muss, aber trotzdem nur etwas über die Hälfte der Punkte habe. Klingt komisch? Ist aber so. Zitat Prüfungsamt:

Ich habe ja auch keine Langweile und lösche Kurse. Und das System macht das auch nicht einfach so von selbst.

Oh, scheinbar doch! Zumindest was das System angeht, habe ich mittlerweile ernsthafte Zweifel. Da gibt es nämlich mindestens einen Kurs, den ich besucht habe – und der einfach verschwunden ist. Weg. Futschikato. Auf nimmer Wiedersehen abgerauscht. Einzige Hoffnung: Der Dozent hat noch Unterlagen darüber und kann ihn nachträglich wieder eintragen. Aber das System macht ja keine Fehler. Na hoffentlich hat das Rechenzentrum Backups.

Ansonsten habe ich heute noch einige Telefonate zu führen, Unterschriften einzusammeln und hoffe, dass dann alles dahin kommt, wo es hingehört. Denn so langsam macht mich dieses Bürokratie-Chaos wahnsinnig. Nach zusammengerechnet mindestens drei schlaflosen Wochen hab ich so langsam ernsthaft die Nase voll. ^^

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Hach, demnächst geht’s mal wieder in meine zweitliebste Lieblingsstadt: Berlin! 🙂

Warum? Nun, ich wurde von einem recht genialen Künstler zu einer Vernissage am 22. Mai 2013 im Computerspielemuseum in Berlin eingeladen.

Vom 22. Mai bis zum 8. Juli sind seine Bilder da zu sehen – und das Computerspielemuseum selbst ist auch nicht zu verachten.

Für alle, die schon mal einen kleinen Vorgeschmack haben wollen, hier das offizielle Plakat, mit freundlicher Genehmigung von Matthias Zimmermann:

COMPUTERSPIELEMUSEUM

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