Da bin ich eben auf Spiegel-Online über die Uni-Loser-Kolumne gestoßen – und wundere mich nicht all zu sehr über die beschriebenen Umstände. Wenn man sein Studium mit dem Enthusiasmus eines Faultiers angeht, dann ist die Wahrscheinlichkeit, ohne einen Abschluss die heiligen Hallen der großartigen Bildung zu verlassen, exponenziell gesteigert. Ich überlege, ob ich nicht eine eigene kleine „Gegen-Kolumne“ schreiben sollte. Uni-Survivor… vielleicht keine schlechte Idee. Denn es ist durchaus möglich, so ein Bildungsinstitut mit einem Abschluss zu verlassen. Zwar nicht gänzlich unbeschadet aber immerhin mit einem Abschluss, der sich sehen lassen kann.

Ja, vielleicht gar keine so schlechte Idee – Überlebenstraining im Bürokratiedschungel. Ach, übrigens: Nicht alle Prüfungämter sind so lebensfeindliche Gebiete, wie die von Herrn Dachser beschriebenen. Ich glaube, für den Tag, an dem ich mein Master-Zeugnis abhole (irgendwann Ende November wird’s vorraussichtlich soweit sein), werde ich meiner Sachbearbeiterin einen Kuchen backen. Die ist toll. 🙂
Weniger toll, da stimme ich dem selbsternannten Uni-Loser durchaus zu, sind die Prüfungsordnungen, die Fächerspezifischen Bestimmungen und Modulhandbücher, die sich teilweise semesterweise ändern und bei denen die Betonung auf einen Halbsatz in der Prüfungsordnung über Gedeih und Verderb entscheiden kann.

Ja, ich denke, ich sollte eine kleine Kolumne über mein, jetzt überstandenes, Uni-Leben schreiben. Aber keine Sorge: Frauen, die an irgendwas schuld sind oder Schleichwerbung für Wassermarken werden nicht darin vorkommen. Ich hatte schließlich und endlich gar keine Zeit für Frauen und Wasser, das preislich über einem Euro pro Flasche angesiedelt ist, halte ich, damals wie heute, für ziemliche Geldschneiderei.

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