Schloss Lichtenstein

On 28. Juli 2015, in On Tour, by Ingo

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Geroldsauer Wasserfälle

On 28. Juli 2015, in On Tour, by Ingo

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Unterwegs in Baden-Baden

On 29. Januar 2015, in On Tour, by Ingo

Unterwegs in Baden-Baden. Und natürlich gibt’s davon ein paar hübsche Fotos – insbesondere vom „Alten Schloss“. 🙂

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Zu Besuch in Aachen

On 29. März 2014, in On Tour, by Ingo

Jau – das letzte Mal das Semesterticket nutzen – das muss ausgenutzt werden. Nun: Das Wetter war bombastisch, die Stimmung gut – also habe ich mich nach Aachen einladen lassen, um nicht nur die Stadt zu erkunden, sondern auch und vor allem den Dom zu besichtigen und diverse kulinarische Experimente zu machen. Nun – all das war ein großer Erfolg. Was die kulinarischen Experimente angeht, sollte ich Aachner Printen probieren. Von Jochen Malmsheimer als irrtümlich für Gebäck gehaltener Dämmstoff deklariert, wollte ich mich doch mal selbst davon überzeugen – und siehe da: Das Zeug schmeckt geil! Und ich musste sie auch nicht erst drei Monate lang im Wangensack einspeicheln, um sie essen zu können. Deliziös! Definitiv zu empfehlen. Ein weiteres Experiment betraf den Unterschied zwischen belgischem Reisfladen und deutschem Reisfladen.

Hier der deutsche:

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Und hier der belgische:

20140328_150529_Heinrichsallee

Nun, was mich angeht, schmeckte der deutsche süßer und mehr nach Zimt – was ihn für mich schon fast besser macht – hatte aber einen zu fluffigen Teigdeckel. Der belgische war im Abgang angenehm salzig – und ein wenig fester. Durchaus nicht zu verachten. Beiden gleich war der eher unangenehme Geschmack nach Ei.

Insgesamt schmeckte der Belgische Reisfladen, den ich mal selbst gebacken hatte, immer noch am besten. 😀

Oh – und hier eine ganze Masse an Fotos, die ich auf dem Weg durch die City und beim Sightseeing so geschossen hab. 😉

 

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Anfang und Ende…

On 14. Februar 2014, in On Tour, by Ingo

Meist muss etwas enden, damit etwas Anderes anfangen kann. Nichts macht das deutlicher, als das zarte Frühlingserwachen auf dem botanischen Garten (dem alten Friedhof) hier in Minden. 🙂

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Drei Tage Downunder in Dresden

On 10. Juni 2013, in On Tour, Philosophie, by Ingo

Ich bin Kriegsphilosoph. Das wird den einen oder anderen verwundern – aber es klingt schlimmer, als es ist. In meinem Studium habe ich mich intensiv mit politischer Philosophie beschäftigt – und der Krieg ist, wenn man Clausewitz glauben darf, die Fortführung der Politik mit gewalttägigen Mitteln. Und so treiben mich die Theorien des gerechten Krieges um, die Theorien vom Frieden und alles, was in Krieg und Frieden zulässig sein kann oder auch nicht.

Nun begab es sich aber, dass man mir empfahl doch eine Dissertation zu schreiben sollte. Zumindest hielten mich bisher alle für kompetent dafür und meinten, ich sollte es mir dringend überlegen, nicht vielleicht eine Promotion anzufangen. Alles andere wäre verschenkte Kompetenz, denn es gäbe ja nicht viele Philosophen, die sich mit Cyberwar, Datenschutz, künstlichen Intelligenzen und autonomen Systemen auskenne. Nachdem ich mich kurz (wirklich nur kurz) auf die Suche nach Betreuern für ein solches Projekt machte, fand ich so einen an der TU-Dresden – und machte mich zu einem ersten, informativen Treffen auf den Weg. Dort wurde mir dann gesagt, dass es wohl Projektgruppen geben werde, die sich mit verschiedenen Seminaren beschäftigenwürden. Eine der Projektgruppen sollte sich mit Cyberwar, autonomen Waffensysemen und neuen Kriegen beschäftigen – also genau mein Thema. Nun – somit sollte ich mich dann vom 31.05. bis zum 02.06. wieder in Dresden einfinden, um an dem entsprechenden Seminar teilzunehmen – dort würden sich dann die Arbeitsgruppen auch finden und alles so seinen Gang nehmen.

Nach einer schalflosen Nacht (ich war einfach viel zu aufgeregt und grübelte die ganze Zeit darüber nach, wie das denn alles so laufen würde und mit wem ich alles reden müsste und wie wichtig das doch alles so sei) kam ich dann in Dresden an und bewohnte mutterseelenallein ein Sechsbettzimmer im Sunshine-Hostel.

20130531_134203_Nossener Brücke

Bis auf die Tatsache, dass das Fenster trotz Doppelverglasung kaum Schallschutz bot, eigentlich eine super Unterbringung. Sehr angemessener Preis, relativ zentral in der Altstadt gelegen (drei Minuten von der Bushaltestelle entfernt, die dann den Übergang zum kompletten Rest der Stadt ermöglichte) und wenn man davon absah, dass man jeden Mäusefurz auf dem Flur hören konnte (wo sich zum Glück fast nie jemand aufhielt) eine saubere und ordentliche Location. Sollte ich nochmal in Dresden übernachten müssen, werd ich mich da direkt wieder einquartieren. 🙂 Abgesehen davon hatte das Zimmer den vermutlich kleinsten Balkon der Welt.

20130531_211448_Emerich-Ambros-Ufer

Als ich dann aber in der Uni ankam (ein wenig verspätet, ich hab die falsche Bushaltestelle erwischt), stellte ich fest, dass es sich offenbar um ein ganz normales Seminar handelte. Nicht etwa um ein Doktoranden-Kolloquium, sondern scheinbar um ein gewöhnliches Seminar für Master-Studenten nur mit ein paar externen Gästen (die wiederum recht spannende Vorträge hielten).

Auf meine Frage hin, wie sich denn nun die zu erwartenden Arbeitsgruppen bilden würden und wie denn der formale Ablauf weiterhin wäre, bekam ich gesagt, dass die Gruppen ja schon voll wären und ja im Grunde schon fast überbesetzt. Ich sollte mich dann halt einfach für einen Promotionsstudiengang einschreiben und dann müsste man gucken, wie ich da so rein komme. Aber genau Informationen? Nö… nicht im Geringsten. Die Seminarteilname entpuppte sich mehr als „große mündliche Prüfung“, denn schreiben könnte man ja viel, das ließe sich türken – aber mündliche Prüfungen wären perfekte, um die Kompetenz zu testen. Joa – Kompetenz hätte ich bewiesen. Ich wüsste schon, wovon ich rede und könnte gut argumentieren.

Ja wunderbar. Allerdings habe ich jetzt nicht herausgefunden, was ich eigentlich herausfinden wollte. Dafür schockierte mich, wie utilitaristisch die Studenten im Osten doch so sind. Der Vortragenden zum Thema „Neue Kriege und Terrorismus“ hat doch tatsächlich behauptet, das Luftsicherheitsgesetzt wäre eine tolle Sache und wenn so ein Flugzeug entführt würde, müsste man es abschießen, weil allein die Zahlen der Menschen im Flugzeug und am Boden entscheidend wären. Grauenhaft! Wie ich schon mal herausgestellt habe, würde sich der deutsche Staat damit selbst jeder Legitimation entziehen… man kann und darf Menscheleben nicht aufrechnen und juristisch ist es ein Verrat an den höchsten Werten, die wir haben.

Aber damit bin ich leider nicht durchgedrungen. Wie ich denn sonst Terroranschläge verhindern wollen würde? Nun, meiner Ansicht nach ist das ganz klar – ich folge da Dietmar Mieths Argumentation: Man kann Terroristen nicht mit Waffen schlagen. Man muss die soziokulturellen Umstände ändern, die Terroristen überhaupt erst entstehen lassen. Schließlich bedarf es einer Menge Verzweiflung, um so einen Anschlag überhaupt erst durchzuführen. Und die, darf gar nicht erst entstehen.

Tja – und so verließ ich Dresden ohne all zu neue Erkenntnisse, dafür aber mit einer nagelneuen Regenhose (Jack Wolfskin sei dank) und einer Erkältung, denn drei Tage strömender Regen und der ganze Stress da waren auch für mein Immunsystem zu viel. ^^

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